VfB Stuttgart erkämpft Punkt gegen Leipzig

Der Auftakt in die neue Bundesligasaison ist gelungen. Der VfB Stuttgart, der sieben von acht Begegnungen gegen RB Leipzig zuvor verloren hatte, erkämpft sich ein 1:1 und hat damit den ersten Punkt auf dem Konto.

Dabei sah es zunächst so aus, als ob Leipzig nahtlos die bisherige Bilanz fortführen könnte. Nach nur acht Minuten kann Christopher Nkunku mit einem Schuss aus elf Metern ins lange Eck die Gäste in Führung bringen. Der VfB kommt langsam über den Kampf ins Spiel. In der 31. Minute erzielt Naouirou Ahamda nach einem Doppelpass mit Sasa Kalajdzic im Strafraum den 1.1-Ausgleich. Und auch danach hat der VfB jetzt mehr vom Spiel: Kalajdzic selbst köpft in der 41. Minute nach einer Ecke von Chris Führich knapp am gegnerischen Tor vorbei. In der Nachspielzeit trifft Konstantinos Mavropanos mit einem Schuss aus 20 Metern den Pfosten.

In der zweiten Hälfte nimmt der VfB den Schwung mit. Neuzugang Josha Vagnoman setzt in der 49. Minute einen Schuss über das Tor. Dann erspielt sich Leipzig aber mit Fortdauer der Partie ein spielerisches Übergewicht. VfB-Torhüter Florian Müller muss ein ums andere Mal eingreifen: In der 60. Minute pariert er einen Schuss von Hugo Novoa und sechs Minuten später einen weiteren von Christopher Nkunku. In der 72. Minute kratzt er einen Kopfball von Willi Orban kurz vor der Linie weg. Danach können sich beide Mannschaften keine echten Torchancen mehr erspielen, sodass es beim Remis bleibt.

VfB-Cheftrainer Pellegrino Matarazzo ist zufrieden: „Es ist ein glücklicher, aber nicht unverdienter Punkt. Wir hatten in der ersten halben Stunde unsere Probleme, uns anzupassen. Danach haben wir das Spiel gedreht, was die Dominanz angeht. Ich bin sehr zufrieden mit der Einstellung und Leistung meiner Mannschaft.“

(cm)

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