VfB Stuttgart: Die Suche nach dem Torerfolg

Die Bilanz liest sich nicht wirklich vielversprechend: 18 Punkte aus den letzten 19 Partien, in den letzten vier sieglosen Spielen keinen einzigen Treffer gelandet, dafür aber acht Gegentore kassiert. Ohne Tore kann der VfB keine drei Punkte einfahren. Doch wer soll sie schießen? Der VfB ist auf der Suche nach dem Torerfolg.

Der Kader ist einer der jüngsten in der Bundesliga, was in einer angespannten Situation wie aktuell zum Nachteil gereichen kann. Geht die Leichtigkeit verloren und nimmt kein erfahrener Spieler das Heft in die Hand, ist die Nervosität schnell mit Händen zu greifen und sind Alternativlösungen während eines Spiels kaum umsetzbar.

Tanguy Coulibaly, Mateo Klimowicz oder auch Alexis Tibidi, der sein Debüt in der Startelf gegen Leipzig feiern konnte, fehlt die Konstanz. Sasa Kalajdzic, der in der vergangenen Saison 16 Tore erzielte, braucht nach seiner langen Verletzungspause noch Zeit, um wieder an alte Leistungen anknüpfen zu können. Allerdings kann auch er nicht die ganze Last auf seinen Schultern tragen. Sein famoser Flankengeber Borna Sosa musste zuletzt ebenfalls wieder häufiger pausieren. Ähnliches gilt für Silas Katompa Mvumpa.

Eine Neuverpflichtung im Angriff schloss VfB-Sportdirektor Sven Mislintat mit Hinweis auf die Rückkehrer aus. Doch wenn diese zu spät in Tritt kommen, könnte der Zug Richtung Klassenerhalt bereits abgefahren sein, denn die Konkurrenz sprintet zwar nicht davon, punktet aber im Gegensatz zum VfB regelmäßig.

Vielleicht findet VfB-Cheftrainer Pellegrino Matarazzo den Schlüssel zum Erfolg im sechstägigen Trainingslager vom 23. bis zum 28. Januar in Marbella. Laut Mislintat soll „intensiv und zielgerichtet“ trainiert werden, „um anschließend bestmöglich vorbereitet in die anstehenden Spiele gehen zu können.“ Das ist auch dringend nötig, denn mit Frankfurt, Leverkusen warten direkt danach zwei schwere Aufgaben.

(cm)

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