Verkauft der VfB Stuttgart Leistungsträger?

Der VfB Stuttgart ist auf dem besten Weg, den Klassenerhalt vorzeitig zu schaffen und damit das Saisonziel zu erreichen. Dank des großen Kaders kann VfB-Cheftrainer Pellegrino Matarazzo flexibel agieren und auch Ausfälle zumeist erfolgreich kompensieren. Dennoch schließt VfB-Sportdirektor Sven Mislintat einen Verkauf von Abgänge von Leistungsträgern nicht kategorisch aus.

„Es besteht für uns keine wirtschaftliche Notwendigkeit zu verkaufen. Aber Sinn machen würde ein Transferüberschuss in der aktuellen Zeit natürlich schon“, äußerte er sich gegenüber einer Presseagentur. Namentlich werden Sasa Kalajdzic, Borna Sosa, Silas Wamangituka oder Orel Mangala genannt.

„Noch gibt es keine konkrete Anfrage für diese Jungs. Dafür ist es aber auch noch zu früh. Bei vielen Clubs ist noch nicht klar, welche Auswirkungen Corona auf die Transferbudgets haben wird. Die Jungs haben Verträge und keine Klauseln. Wenn ein Club aus Europas Top 16 kommt, wird es aber natürlich schwer für uns“, erklärt Mislintat.

Auch Wataru Endo könnte dazugehören. Der defensive Mittelfeldspieler war der erste Japaner, der in einem Bundesligaspiel zwei Tore erzielte und zwei weitere vorbereitete. In dieser Saison hat er sich zu einem der zweikampf- und laufstärksten Spieler der Bundesliga gemausert.

(rf)

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