VfB Stuttgart: Trainer unzufrieden trotz Kantersieg

Der VfB Stuttgart hat gegen den Tabellenletzten Schalke 04 deutlich mit 5:1 gewonnen. In der ersten Hälfte war der VfB spielbestimmend und traf dreimal nach Standardsituationen. In der zweiten Hälfte dauerte es aber bis zu den Schlussminuten, ehe der VfB wieder effizient aufspielen konnte. Hätte Torhüter Gregor Kobel nicht mit einigen Paraden und einem gehaltenen Elfmeter den Vorsprung verteidigt, hätte das Ergebnis vielleicht anders ausgesehen. Entsprechend unzufrieden ist VfB-Cheftrainer Pellegrino Matarazzo mit dem Auftreten seiner Truppe in der zweiten Hälfte.

„Wir haben uns für die zweite Hälfte vorgenommen, mit Energie auf den Platz zu gehen, um Schalke nicht den Glauben zurückzugeben, dass sie hier noch etwas holen können. Nach zehn Minuten in der zweiten Hälfte hat sich aber herausgestellt, dass wir sowohl defensiv als auch offensiv zu wenig gemacht haben. Wir haben die Zweikämpfe nicht gut geführt und auch aus dem eigenen Ballbesitz heraus für zu wenige gute Aktionen gesorgt“, kritisierte der VfB-Coach nach der Partie.

VfB-Torhüter Gregor Kobel konstatierte mangelnde Konzentration in der Schlussphase der ersten Halbzeit, die zum Anschlusstreffer der Schalker führte. Insgesamt ist er aber mit der Leistung seiner Mannschaftskollegen zufrieden: „Wir waren stark im Spiel mit dem Ball und auch gut im Gegenpressing. Wir haben es generell gut gemacht, haben gute Standards geschlagen und waren auch bei hohen Bällen gefährlich.“

(rf)

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