VfB Stuttgart in der Favoritenrolle

Alles andere als drei Punkte wäre sicherlich eine Enttäuschung für den VfB Stuttgart, denn der kommende Gegner ist das Tabellenschlusslicht Schalke 04. Doch gerade diese Favoritenrolle ist es, die dem Aufsteiger gefährlich werden kann. Daher mahnt auch VfB-Cheftrainer Pellegrino Matarazzo davor, die Partie auf die leichte Schulter zu nehmen.

„In der Bundesliga gibt es keine Selbstläufer. Schalke ist ein Stück weit unberechenbar. Wir müssen uns an unserem Limit orientieren und in Sachen Spannung und Spielfreude das Maximum abrufen“, äußerte sich der 43-Jährige vor der Begegnung in der Mercedes-Benz Arena.

Damit die Spieler möglichst in jedem Pflichtspiel hellwach sind, setzt er auf entsprechende Trainingsanreize: „Es gibt Woche für Woche Dinge, die wir optimieren wollen. Die neuen Inhalte sorgen dafür, dass die Spieler frisch und aufmerksam bleiben. Wir wollen damit auch ein Stück weit, ein anderes Verhalten provozieren.“

Personell muss sich Matarazzo ein wenig einschränken: Erik Thommy erlitt eine Zerrung in der Hüftbeugemuskulatur und fällt laut Angaben des Vereins vorerst aus. Tanguy Coulibalys Einsatz ist fraglich, nachdem er einen Schlag aufs Knie bekommen hat. Der Genesungsprozess von Nicolas Gonzalez verläuft dagegen nach Plan.

(jd)

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