VfB Stuttgart: Castros Zukunft ungewiss

Der VfB Stuttgart steht in der Bundesliga momentan gut da und belegt einen sicheren Platz im Mittelfeld. Trotz finanzieller Einbußen aufgrund der Corona-Pandemie besteht keine Not, Spieler unter Wert zu verkaufen. Dennoch bereitet die Kaderplanung VfB-Sportdirektor Sven Mislintat leichtes Kopfzerbrechen.

Die Verträge von Hamadi Al Ghaddioui, Gonzalo Castro, Daniel Didavi und Marcin Kaminski laufen Ende der Saison aus. Gespräche mit dem Quartett sind noch nicht geführt worden. „Wir müssen erst sehen, wie die Budgets aussehen. Das hat Einfluss darauf, ob und wie viele Verträge wir verlängern können“, wird Mislintat von einem Branchenmagazin zitiert.

Die Routiniers müssten demnach wohl finanzielle Abstriche machen. Während Kaminski wohl verkauft werden soll und die Zukunft von Al Ghaddioui völlig offen ist, würde Mislintat mit Castro und Didavi gerne verlängern. „Als eigener Akademiespieler ist er ein großer Integrationsfaktor für unsere Akademiespieler“, so der Sportdirektor über Didavi.

Ob der VfB seine Top-Stürmer Nicolás González und Silas Wamangituka halten kann, ist eine andere Frage. Im Falle von „unmoralischen Summen“ würde Mislintat schwach werden. Diese liegen aber jeweils über 30 Millionen Euro.

(rf)

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