VfB Stuttgart: Didavi verletzt, Mislintat grollt

Der VfB Stuttgart wird im kommenden Bundesligaspiel gegen Werder Bremen auf Daniel Didavi verzichten müssen. Der 30-Jährige erlitt im Spiel gegen den FC Bayern München einen Faserriss in der Hüftmuskulatur.

Nach der 1:3-Niederlage gegen die Bayern war VfB-Sportdirektor Sven Mislintat zufrieden mit der Leistung der Mannschaft: „Wir werden uns auf dieser Leistung nicht ausruhen, aber wir werden sehr viel Selbstvertrauen aus diesem Spiel ziehen.“

Gleichzeitig übte er heftige Kritik am Videobeweis. In der 39. Minute wurde ein Treffer des VfB zur möglichen 2:1-Führung nicht gegeben, da Tanguy Coulibaly Bayerns Torhüter Keeper Manuel Neuer kurz am Arm zog. „Das ist kein Foul, das man pfeifen muss. Für mich wäre es ein ganz normales Tor gewesen.“ In der 72. Minute traf Orel Mangala mit einem Schuss den sich wegdrehenden Niklas Süle an der Hand, doch hier blieb der Pfiff des Schiedsrichters aus.

„Es gibt keinen klareren Handelfmeter. Auch wenn Manuel Neuer den Ball halten kann, ist das eine klare Verhinderung einer Torchance.“ Den Videobeweis findet er ungenügend. Viele Regeln müssten „stringent formuliert werden. Vieles, wie zum Beispiel die Vergrößerung der Körperfläche, ist nicht genau definiert oder mit Beispielen konkret dargelegt.“ Sonst müsse man sich eben „überlegen, ob wir den VAR wirklich brauchen“.

(cm)

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