VfB Stuttgart: Geht González? Bleibt Mislintat?

Nicolás González fällt wegen eines Innenbandanrisses im Knie zum Glück nur „zwei bis drei Wochen“ aus. Wie wertvoll er für den VfB Stuttgart ist, hat er gegen die TSG Hoffenheim bewiesen, als er seine Gegenspieler alt aussehen ließ und den 1:1-Ausgleichstreffer erzielte. Die finanzielle Lage des VfB sei zwar angespannt, aber nicht so prekär, als dass man zu einem Verkauf des argentinischen Nationalspielers genötigt sei.

Dennoch lässt VfB-Sportdirektor Sven Mislintat die Tür offen. Sollten die Rahmenbedingungen stimmen, könne auch der VfB eine Offerte nicht ablehnen. Mislintats eigener Verbleib beim VfB Stuttgart ist auch noch offen. Die Vertragsverhandlungen über eine Verlängerung sind noch nicht abgeschlossen. Laut Meldung eines Branchenmagazins, gelte es noch einige Punkte zu klären, wie zum Beispiel bei der künftigen Ausrichtung des Klubs.

Mislintat macht sich darüber aber keinen Kopf: „Wenn man 19 Monate miteinander zusammengearbeitet hat, dann weiß man ganz genau, was man aneinander hat. Aber trotzdem muss man besprechen, wie der weitere Weg aussieht. Es gibt keinerlei Druck auf keiner Seite. Der VfB weiß ganz genau, dass ich nur mit ihnen spreche zu diesem Zeitpunkt. Und wenn das noch einmal fünf Wochen dauert, würde das nichts ändern.“

Bei der Laufzeit seines Vertrages wäre er flexibel. Das könnten erneut zwei Jahre sein, wie bei seinem aktuellen Vertrag: „Das wäre völlig in Ordnung. Für mich wäre auch ein Jahr oder wären drei Jahre in Ordnung.“ Wichtig sei ihm, „miteinander etwas bauen zu können“. Daher sieht er zwei Jahre als Ziel an: „Ein Jahr ist etwas zu kurz auf dieser Position, weil man strategisch längerfristig denken muss. Drei Jahre sind, wenn man zu viel Mist baut, zu teuer für den Klub. Deswegen sind zwei Jahre eigentlich optimal. Diesem Prinzip unterziehe ich mich vollkommen“.

(rf)

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