VfB Stuttgart: Wird der Kader wieder umgebaut?

VfB-Sportdirektor Sven Mislintat hat dem Kader des VfB Stuttgart in den vergangenen beiden Jahren ein völlig neues Gesicht verpasst. Er folgte dem Credo des Vereins, auf Nachwuchsspieler zu setzen und Talente aus den eigenen Reihen zu integrieren. Der VfB hat einer der jüngsten Kader europaweit. Ab und an blitzt auch das Potenzial einiger Spieler auf. Doch Mängel im Zusammenspiel und bei den Erfahrungswerten haben ebenso zu schwachen Ergebnissen geführt, wie die Tatsache, dass einige Spieler nicht das erfüllt haben, was man sich von ihnen versprochen hatte. Ist eine Neuausrichtung nötig?

Laut Meldung eines Branchenmagazins steht jedenfalls beispielsweise der 21-jährige Profi Tanguy Coulibaly zu den Spielern, die den VfB Stuttgart im Winter verlassen dürfen. Er hat noch einen Vertrag bis zum Sommer 2023, wurde zuletzt durch eine lange Verletzung zurückgeworfen und kam nur zweimal durch eine Auswechslung zum Zug. Interessenten gebe es für ihn jedoch derzeit nicht.

Unklar ist auch, wie es mit Mateo Klimowicz (22) und Ömer Beyaz (19) weitergeht. Die VfB-Spieler sind derzeit an Arminia Bielefeld und den 1. FC Magdeburg ausgeliehen, um Spielpraxis zu sammeln, kommen dort aber nicht zum Einsatz. Entsprechenden Unmut äußerte Mislintat: „Wir sind nicht zufrieden, was in Bielefeld und Magdeburg passiert.“ Bei beiden Clubs habe man „sicher kein Interesse, sie zu behalten, wenn sie nicht spielen. Da muss man eine vernünftige Lösung finden.“

(jd)

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