Die Hinrunde hat sich der VfB Stuttgart anders vorgestellt. Zur Winterpause steht der VfB mit 17 Zählern auf einem Relegationsrang. Die Statistiken belegen, dass dies nicht von ungefähr kommt.
So mussten die Torhüter Florian Müller und Fabian Bredlow 69 Mal parieren. Nur die Keeper von Bochum und Leverkusen bekamen noch mehr zu tun. Die Abwehr war so löchrig, dass keine andere Mannschaft der Bundesliga so viele Torschüsse zuließ (282) und auch keine Mannschaft mehr Tore nach Kontern kassierte (9). Während der VfB in der vergangenen Saison besonders in der Schlussphase einer Partie gefährlich war und 18 Mal traf, so gelangen in der laufenden Saison lediglich drei Tore zwischen der 76. und 90. Minute.
Wie eine Stuttgarter Tageszeitung meldet, ist der VfB allerdings Spitze, was die gewonnenen Zweikämpfe angeht. Da hat nur der FC Bayern München die Nase noch ein wenig weiter vorn. Mit 59 Prozent gewonnenen Luftzweikämpfen in der Defensive ist der VfB allerdings der Maßstab in Sachen Kopfballstärke.
Während VfB-Cheftrainer Pellegrino Matarazzo versuchen wird, diese Zahlen in der Rückrunde deutlich zu verbessern, scheint Alexander Wehrle als neuer Vorstandsvorsitzender bereits im Anflug zu sein. Spätestens zum neuen Jahr sollen die letzten Details geklärt und die Personalie verkündet werden.
(rf)
