17 statt der erhofften 20 Punkte stehen nach der Hinrunde auf dem Konto des VfB Stuttgart und damit gilt es, diese erste Hälfte abzuhaken. Die Verantwortlichen üben sich in Zweckoptimismus nach der knappen 0:1-Niederlage gegen Köln.
„Wir waren in der Situation nicht eng genug am Mann und der Ball landet im Eck. Das war ein Stich ins Herz, ich hätte mir für diese Truppe ein Erfolgserlebnis zum Abschluss der Hinrunde gewünscht. Alle verstehen um was es geht und wo unser Weg hingeht. Wir haben immer gezeigt, dass wir uns auch nach Rückschlägen rauskämpfen können“, äußerte sich VfB-Cheftrainer Pellegrino Matarazzo nach dem Tiefschlag.
„Unser Halbzeitziel waren 20 Zähler pro Runde, aber es ist nichts, was wir nicht korrigieren können. Natürlich hätten sich drei Punkte mehr und Platz zwölf besser angefühlt. Aber es wäre auch vermessen nach diesem Spiel zu sagen, dass die komplette Hinrunde schlecht war“, lautete das Urteil von VfB-Sportdirektor Sven Mislintat.
Jetzt gilt der Blick auf die Rückrunde und die Zuversicht, dass mit der Rückkehr der zum Teil lange verletzten Spieler Chris Führich, Silas Katompa Mvumpa, Borna Sosa, Sasa Kalajdzic und Naouirou Ahamada auch wieder die Tore und damit der Erfolg beim VfB einkehren. „Wir werden ihnen die Anpassungszeit geben, die sie brauchen“, betont jedenfalls Mislintat.
(jd)
