Die Verletzungssorgen beim VfB Stuttgart werden größer. Während die Top-Stürmer seit Monaten verletzt sind, musste Konstantinos Mavropanos, der im Spiel gegen Mönchengladbach den einzigen Treffer für den VfB wegen eines kleinen Muskelfaserrisses im Beckenbereich passen. Nun hat es Chris Führich erwischt. Nach seinem Führungstreffer gegen Augsburg musste er ausgewechselt werden. Nun steht fest, dass er pausieren muss.
Laut Vereinsangaben erlitt er einen Teil-Innenbandriss im Sprunggelenk. Eine Operation sei zum Glück nicht nötig. Wie lange er ausfällt, ist allerdings noch unklar. Marc Oliver Kempf zog sich eine Verhärtung im Oberschenkel zu, kann voraussichtlich aber in der kommenden Partie gegen Arminia Bielefeld wieder spielen.
Trotz der herben 1:4-Pleite gegen Augsburg schrillen bei den Verantwortlichen des VfB noch keine Alarmglocken. „Platz 13 ist nach dem Spiel nicht das, was wir uns vorgenommen haben. Wir wollten drei Punkte mitnehmen“, so VfB-Sportdirektor Sven Mislintat. So trennt den VfB jetzt nur noch ein Punkt vom Relegationsplatz.
„Es fehlen Strukturen und Leichtigkeit auf dem Platz. Weiterhin müssen wir lernen, auch nach Rückschlägen, wie einem zwischenzeitlichen Ausgleich, die Köpfe hochzunehmen und weiterhin Fußball zu spielen. Wir akzeptieren die Situation und arbeiten ruhig und sauber weiter“, gibt er zu verstehen.
(cm)
