VfB Stuttgart: Erneute Verletzungssorgen und ein Einstellungsproblem

VfB-Cheftrainer Pellegrino Matarazzo hat viele Baustellen. Nachdem seine Topstürmer der vergangenen Saison verletzungsbedingt monatelang ausfallen, geht nach vorne kaum noch etwas. Die Defensive zeigte erhebliche Schwächen. Nachdem sich die Mannschaft dann halbwegs stabilisiert zu haben schien, setzte es gegen Augsburg die 1:4-Klatsche. Neben erneuten Verletzungssorgen kommt nun scheinbar auch noch ein Einstellungsproblem auf den Trainer zu.

„Verletzungspech lasse ich heute als Ausrede nicht gelten. Wir hätten das Spiel gewinnen können. Wenn man die ersten 20 Minuten sieht, gibt es keine Erklärung, warum wir das Spiel dann so aus der Hand geben. Aber wir haben aufgehört Fußball zu spielen und haben nicht mehr dagegen gehalten. Heute hat bei allen die Einstellung gefehlt“, kritisierte VfB-Spielemacher Daniel Didavi nach der Niederlage.

„Wir haben zwar sehr gut ins Spiel gefunden. Nach der Führung haben wir uns einfach zurückgezogen und das schlechteste Spiel der Saison gezeigt“, konstatierte denn auch VfB-Profi Waldemar Anton.

Abzuwarten bleibt noch, wie sich die körperliche Verfassung der ausgewechselten Spieler entwickelt. VfB-Torschütze Chris Führich musste mit Sprunggelenkschmerzen den Platz verlassen. In der zweiten Hälfte war für Marc Oliver Kempf aufgrund von muskulären Problemen Schluss. Gar nicht erst auflaufen konnte Konstantinos Mavropanos, der sich einen kleinen Muskelfaserriss im Beckenbereich zuzog.

(jd)

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