VfB Stuttgart unter Druck im Derby

Der VfB Stuttgart hat am vergangenen Mittwoch eine herbe 0:3-Niederlage gegen Arminia Bielefeld einstecken müssen. Die brillante Auswärtsbilanz hat eine Delle bekommen. Und VfB-Cheftrainer Pellegrino Matarazzo stellte fest: „Es ist nicht einfach, eine 0:3-Niederlage in solch kurzer Zeit zu verdauen.“ Im Derby gegen den SC Freiburg zum Auftakt der Rückrunde steht der VfB damit unter Druck.

In der Hinrunde verlor der VfB in der heimischen Mercedes-Benz Arena knapp mit 2:3, ging aber zuletzt im DFB-Pokal mit 1:0 als Sieger vom Platz. „Wir werden sicherlich aus dieser Partie, in der wir spielerisch eine gute erste Hälfte abgeliefert haben und in der zweiten Hälfte gut gekämpft haben, etwas mitnehmen – was wir gut gemacht haben und was wir noch besser machen können“, so Matarazzo.

Gegen Bielefeld habe in entscheidenden Situationen die Konsequenz gefehlt: „Wir wissen, dass wir gegen jede Mannschaft mithalten können, wenn wir ans Limit gehen, wenn aber nur ein, zwei Prozent fehlen, sind es die entscheidenden Prozentpunkte zu wenig.“ Das soll sich gegen Freiburg wieder ändern. Zudem sind Nicolas Gonzalez und Silas Wamangituka wieder spielberechtigt. Matarazzo setzt große Hoffnungen auf deren Rückkehr: „Sie bringen ihre Qualitäten im Tempospiel mit. Wenn sie fit sind, haben sie eine gute Chance, zu spielen.“

Freiburg hatte zuletzt einen wahren Lauf: In den vergangenen neun Spielen verloren die Breisgauer nur einmal. Daher fordert der VfB-Trainer wieder volle Energie und Konzentration, um auch den Anschluss an die obere Tabellenhälfte nicht zu verlieren.

(cm)

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