VfB Stuttgart: Vorsichtiger Kaltstart

Zwei Monate sind seit der letzten Zweitligapartie des VfB Stuttgart vergangen. Damals trennte sich der VfB von Arminia Bielefeld mit 1:1. Seitdem war entweder nur individuelles Heimtraining oder Training in kleinen Gruppen möglich. Erst vor zwei Tagen konnte der Vollbetrieb wieder aufgenommen werden. Das nächste Spiel gegen Wehen Wiesbaden gleicht somit einer Art Kaltstart, der vorsichtig angegangen werden soll.

„In den letzten Wochen hatten wir zwar genügend Ball-, aber keinerlei Körperkontakte. Wir müssen Zweikämpfe sehr vorsichtig und dosiert einführen, da uns richtige Spielformen lange nicht erlaubt waren“, erläutert VfB-Sportdirektor Sven Mislintat.

Außerdem sind die Rahmenbedingungen nach wie vor nicht vergleichbar mit der Zeit vor der Corona-Pandemie: „Wir fühlen uns da schrittweise rein, um wieder in den Rhythmus zu kommen. Jetzt gehen wir erstmal in ein Quarantäne-Trainingslager.“

Die Trainingsbelastung soll schrittweise intensiviert werden, um die Verletzungsgefahr zu minimieren. Daneben sind die Hygienevorschriften zu beachten. Nur wer zweimal ein negatives Ergebnis vorlegt, kann am Sonntag das Trainingslager aufnehmen, berichtet eine Stuttgarter Tageszeitung.

29 Spieler sollen das Trainingslager bestreiten. Der am Knie verletzte Borna Sosa und der 17-jährige Mittelfeldspieler Lilian Egloff, der sich auf seinen Schulabschluss vorbereitet, gehören nicht dazu.

(jd)

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