Während der Corona-Pandemie hat der VfB Stuttgart Kurzarbeit angemeldet und die Profis verzichteten auf einen Teil ihres Gehalts. Der Spielbetrieb wurde mittlerweile zwar wieder aufgenommen. Doch der Bundesligabeginn wird weiterhin in der Regel ohne Zuschauer stattfinden und erneute Einschränkungen könnten bei steigenden Infektionszahlen die Vereine in eine Insolvenz führen.
VfB-Profi Daniel Didavi hatte bereits angekündigt, dass ein Gehaltsverzicht für ihn denkbar sei. Diesbezüglich erhält er Unterstützung vom neuen VfB-Kapitän Gonzalo Castro. „Man sollte sehr offen mit dem Thema umgehen und als Mannschaft oder als Verein eine Lösung finden“, wird der 33-Jährige von einem Online-Dienst zitiert.
VfB-Vorstandsvorsitzender Thomas Hitzlsperger brachte einen weiteren Gehaltsverzicht der Profis kürzlich erneut zur Diskussion.
Für Diskussionen sorgt auch die Rückkehr der Fans in die Stadien. RB Leipzig erhielt von den örtlichen Behörden die Erlaubnis, das Auftaktspiel gegen Mainz 05 am 20. September mit bis zu 8.500 Zuschauern zu bestreiten. Eine Wettbewerbsverzerrung sieht Castro im unterschiedlichen Vorgehen der Länder nicht: „Solange die Gewährleistung da ist, dass es sicher ist, das Fans im Stadion sind und kein Risiko besteht, finden wir das alle okay.“
(cm)
