VfB Stuttgart: Wimmers Kampf um den Trainerposten

Ist er nur eine Interimslösung oder kann mehr daraus werden? Der VfB Stuttgart hat die Entscheidung, wer künftig Cheftrainer sein wird, vertagt. Bei den kommenden vier Bundesligaspielen wird Michael Wimmer die Mannschaft trainieren. Um sich als dauerhafte Alternative zu empfehlen, sollte er mindestens sechs Punkte aus diesen Spielen holen, berichtet ein Branchendienst.

Wimmer muss um den Posten kämpfen und tut das auch. Als Teil des Trainerteams schien er früher eher für eine Lockerheit im Team gesorgt zu haben. Nun muss er die Zügel anziehen und sich respekt verschaffen. So hat er wohl den Ton seiner Ansprachen geändert. Diese seien nun deutlicher und auch verschärft – so wie in der Halbzeitpause des Spiels gegen Dortmund. Geholfen hatte dies allerdings beim 0:5-Debakel nicht.

Respekt verschaffen muss er sich wohl auch gegenüber VfB-Sportdirektor Sven Mislintat. Dieser nahm sich Chris Führich beim Heimsieg am vorletzten Spieltag vor dessen Einwechslung vor und erklärte etwas, was eigentlich die Aufgabe Wimmers gewesen wäre.

Der VfB hat es in den kommenden Partien mit Augsburg, Hertha BSC Berlin, Gladbach und Leverkusen zu tun – allesamt Mannschaften, die in der Tabelle direkt vor dem VfB stehen und auch keine große Souveränität ausstrahlen. Die nötigen Punkte wären drin. Holt der VfB diese, könnte das Wimmers Position festigen.

(rf)

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