Gegen den Tabellenletzten Greuther Fürth kommt der VfB Stuttgart auswärts nicht über ein 0:0 hinaus. Nur dank dem Unvermögen der Gastgeber und einigen Paraden von VfB-Keeper Florian Müller schrammt der VfB knapp an einer Blamage vorbei.
Da ist für Pellegrino Matarazzos Truppe definitiv Luft nach oben. Nichts zu sehen war von der Leichtigkeit, die das Spiel des VfB beim 5:1-Sieg in der Hinrunde auszeichnete und so setzt der VfB seine schlechte Bilanz der Rückrundenstarts fort. Immerhin gelingt nach sechs Niederlagen aus acht Spielen das erste Remis zum Beginn in die zweite Hälfte der Saison.
Sasa Kalajdzic spielte nach seiner Verletzung vom zweiten Spieltag erstmals wieder und das sogar bis zum Ende durch. In der 26. Minute konnte er allerdings nach einer Flanke von Borna Sosa einen Fallrückzieher aus sechs Metern nicht druckvoll platzieren. Vier Minuten zuvor hatte Fürths Kapitän Branimir Hrgota die große Chance, um die Gastgeber in Führung zu bringen. Doch obwohl er unbedrängt zum Kopfball ansetzen konnte, zielte er aus sechs Metern Entfernung direkt auf VfB-Torhüter Florian Müller.
In der zweiten Hälfte unterläuft Orel Mangala ein dicker Patzer in Form eines Querpasses, der direkt bei Fürths Branimir Hrgota landet. Der lupft den Ball in der 54. Minute über VfB-Keeper Müller, doch Innenverteidiger Waldemar Anton rettete noch vor der Linie. Danach übernimmt der VfB zwar mehr und mehr die Kontrolle über das Spiel, das in der letzten halben Stunde fast ausschließlich in der Hälfte der Gastgeber stattfindet. Doch die Offensivbemühungen des VfB sind nicht zwingend. Zwei harmlose Kopfbälle von Kalajdzic und ein Schuss aus der Drehung des eingewechselten Ömer Beyaz kurz vor Schluss brachten allerdings nicht den ersehnten Torerfolg.
Der VfB verpasst damit den angestrebten Erfolg zum Rückrundenauftakt und bleibt weiterhin im Tabellenkeller stecken.
(cm)
