Nach der 0:1-Heimpleite gegen den Tabellenvorletzten Arminia Bielefeld ergibt sich der VfB Stuttgart seinem Schicksal. Man könne sich nichts vorwerfen und habe eben nicht das nötige Glück gehabt. Die Länderspielpause soll nun genutzt werden, um die Vielzahl an Schwachstellen zu reduzieren. Mit der Hoffnung, dass sich nicht noch mehr Spieler verletzen.
„Ich kann der Mannschaft wenig vorwerfen, was Kampf und Leidenschaft angeht. Die Jungs wollten, aber leider hat es heute nicht gereicht“, kommentierte VfB-Cheftrainer Pellegrino Matarazzo die zweite Niederlage nacheinander. Daniel Didavi meinte, vor dem Tor habe „Glück und Kaltschnäuzigkeit gefehlt.“
VfB-Profi Waldemar Anton forderte dagegen mehr Konzentration von der Mannschaft. VfB-Sportdirektor Sven Mislintat sieht das Ergebnis als Folge einer Reihe unglücklicher Faktoren: „Es ist kein Geheimnis, dass momentan unsere Topscorer nicht da sind. Aber das ist kein Vorwurf an die anderen Jungs. Die geben auch Gas – es ist einfach insgesamt ein Substanzverlust, den wir jetzt in den letzten Spielen nicht kompensieren konnten. Er gibt sich jedoch zuversichtlich, dass der Kampf um den Klassenerhalt erfolgreich gestaltet werden kann: „Die Grundsubstanz der Mannschaft ist top, der Trainerteam ist top.“
(rf)
