VfB Stuttgart: Hitzlsperger in der Defensive

VfB-Vorstandschef Thomas Hitzlsperger ist in der Defensive. Nachdem die mit der Aufarbeitung der Datenaffäre beauftragte Firma Esecon bemängelte, dass das Vereinspräsidium „nachhaltig“ Einfluss auf die Untersuchungen und Mitarbeiter genommen haben soll, wehrt sich Hitzlsperger.

„Dieser Eindruck ist völlig falsch. Dem trete ich entschieden entgegen. Wir haben allen zu befragenden Mitarbeitern schriftlich mitgeteilt, dass wir das Audit vollumfänglich unterstützen“, wird er von einem Online-Portal zitiert. Die Mitarbeiter seien nach interner juristischer Abklärung dafür „von ihrer arbeitsrechtlichen Verschwiegenheitspflicht entbunden“ und darauf hingewiesen worden, „dass die Entscheidung über eine Mitwirkung am Audit letztlich bei jedem selbst liegt.“
„Wir sind bei der Aufklärung sogar ein großes Stück voran gekommen“, so Hitzlsperger weiter.

Sportlich gesehen könnte es ebenfalls besser für den VfB laufen: Bei der 2:5-Niederlage des VfB gegen Bayer Leverkusen hat sich Stürmer Nicolas Gonzalez einen Muskelfaserriss an der Oberschenkelrückseite zugezogen und muss laut Vereinsangaben fünf bis sechs Wochen pausieren.

(rf)

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