VfB Stuttgart: Fehlender Mut, schwache Verteidigung

Der VfB Stuttgart hat bei der 2:5-Niederlage gegen Bayer Leverkusen eine schwache erste und eine gute zweite Hälfte gespielt. VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo und Sportdirektor Sven Mislintat sehen nach der durchwachsenen Vorstellung Redebedarf.

Matarazzo kritisiert in erster Linie das Auftreten in der ersten Hälfte, „in der ich mit meiner Mannschaft gar nicht zufrieden bin, sowohl mit der Offensiv- als auch mit der Defensivarbeit. Beim Spiel nach vorne waren wir nicht mutig genug.“ Auch VfB-Torhüter Gregor Kobel sah Defizite: „In der ersten Hälfte sind wir viel zu wenig in die Zweikämpfe gekommen. Generell waren wir in der Verteidigung nicht gut.

Mislintat beurteilte die erste Halbzeit als „eine der schwächsten, wenn nicht sogar die schwächste Hälfte der Saison“ und kündigt eine kritische Analyse an: „Wir müssen darüber sprechen, warum wir in den ersten 45 Minuten nicht stabil im Positionsspiel waren, uns nicht aus dem Druck der Leverkusener in den ersten 15 bis 20 Minuten herausspielen konnten und darüber, wie wir die zwei Treffer relativ einfach hergeschenkt haben.“

Auch personell traf es den VfB hart: Nicolas Gonzalez musste schon nach 22 Spielminuten nach einem Zweikampf ausgewechselt werden. Es besteht der Verdacht auf einen Muskelfaserriss an der Oberschenkelrückseite.

(cm)

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