Der VfB Stuttgart hat sich im DFB-Pokal im Derby gegen den SC Freiburg erfolgreich durchgesetzt und zieht durch den ersten Heimsieg der Saison ins Achtelfinale ein.
Zum Bundesligaauftakt verlor der VfB in der heimischen Mercedes-Benz Arena noch knapp mit 2:3 gegen die Breisgauer. Im Pokal gelang dem VfB nun die Revanche. Es war ein Spiel der Torhüter, denn die Schlussmänner beider Mannschaften zeichneten sich mehrfach aus.
Die Gäste verlegten sich zu Beginn auf die Defensivarbeit. Der VfB hatte daher erst nach einer Viertelstunde die erste Tormöglichkeit – und nutzte sie auch gleich: Nach Vorarbeit von Mateo Klimowicz und Gonzalo Castro kann Sasa Kalajdzic freistehend den 1:0-Führungstreffer erzielen.
Der VfB bestimmt weiter das Spielgeschehen in der ersten Stunde, kann sich aber keine weitere zwingende Torchance erzielen. Die Gäste wiederum müssen bis zur 61. Minute auf ihre erste Torchance warten: Nach einem Eckball setzt Jonathan Schmid allerdings seinen Schuss aus 18 Metern neben das Tor.In der 72. Minute taucht Sasa Kalajdzic erneut alleine vor Freiburgs Keeper Benjamim Uphoff auf, scheitert aber diesmal am Schlussmann der Gäste. Die Freiburger kommen besser ins Spiel und auf beiden Seiten halten die Torhüter die Kästen sauber. In der 88. Minute vergibt Ermedin Demirovic die große Chance auf den Ausgleich, als er aus sechs Metern einen Kopfball über das Tor setzt.
So bleibt es am Ende beim 1:0-Erfolg des VfB Stuttgart. Über diesen erfolgreichen Jahresschlusspunkt freut sich VfB-Cheftrainer Pellegrino Matarazzo ganz besonders: „Wir haben in der ersten Halbzeit einen sehr guten Fußball gespielt und in der zweiten Hälfte leidenschaftlich gekämpft und gut verteidigt gegen eine starke Freiburger Mannschaft. Ich freue mich auf mehr.“
VfB-Torhüter Fabian Bredlow zog ebenfalls ein positives Fazit angesichts der Begleitumstände: „Man hat uns angesehen, dass es ein sehr kräftezehrendes Spiel war und wir zum Schluss nur noch hinten drinstanden, aber wir haben es gut verteidigt und verdient gewonnen. Am Ende hat die Kraft gefehlt, da wir in den letzten Wochen ein hohes Pensum hatten und wir jedes Spiel mit 100 Prozent angegangen sind und immer intensiv gespielt haben. Wir können sehr zufrieden sein mit dem, was wir in diesem Jahr erreicht haben. Wir sind voll im Soll.“
(cm)
