Sportlich gesehen läuft es für den VfB Stuttgart gut. Mit 18 Punkten auf dem Konto und Tabellenrang sieben geht der VfB ins neue Jahr. Doch die anhaltend angespannte finanzielle Lage aufgrund der Corona-Pandemie zwingt den Verein erneut darauf, Spieler und Funktionäre zum Verzicht auf einen Teil ihrer Prämien und Gehälter zu drängen. Außerdem scheint die interne Harmonie dahin. Ein Machtkampf zwischen dem Vorstandsvorsitzenden Thomas Hitzlsperger und Präsident Claus Vogt droht.
Hitzlsperger hätte laut Bericht eines Branchenmagazins gerne mehr Einblick in und Mitsprache bei den sportlichen Abläufen. Außerdem gibt es unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie die Datenaffäre aufgearbeitet werden soll.
Vogt setzte sich für eine Untersuchung durch den externen Dienstleister Esecon ein, während Hitzlsperger die Angelegenheit möglichst rasch vom Tisch haben will. „Was im Raum steht, muss aufgeklärt werden“, so Hitzlsperger. Dieser hält auch an Unternehmenssprecher Oliver Schraft fest, welcher in der Datenaffäre involviert war. „Ich schätze ihn sehr und möchte, dass er bei uns bleibt“, so Hitzlsperger. Präsident Vogt könnte da anderer Meinung sein.
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