VfB Stuttgart: Grandioser Abschluss als Vizemeister

Am letzten Spieltag krönt der VfB Stuttgart seine herausragende Saison mit einem deutlichen 4:0-Heimsieg gegen Borussia Mönchengladbach. Da die TSG Hoffenheim gegen den FC Bayern München gewinnt, beendet der VfB diese Saison sogar als Vizemeister.

Die Begegnung geht temporeich los. Beide Mannschaften suchen den Weg nach vorne. Zunächst setzen sich die Gäste in Szene. In der fünften Minute kann Hiroki Ito einen Schuss von Nathan Ngoumou. Nur eine Minute später verteidigt VfB-Keeper Alexander Nübel erfolgreich gegen Alassane Plea. Der VfB kontert umgehend. Deniz Undav scheitert an Gladbachs Abwehrspieler Marvin Friedrich. Den anschließenden Eckball köpft Waldemar Anton direkt in die Arme von Schlussmann Jonas Omlin, der nur vier Minute später auch gegen Maximilian Mittelstädt parieren kann.

Mit zunehmender Spielzeit übernimmt der VfB die Kontrolle. In der 21. Minute kann Omlin einen Schlenzer von Undav noch um den Pfosten lenken, doch in der 23. Minute versenkt Serhou Guirassy einen Kopfball zur 1:0-Führung für den VfB. Nur acht Minuten trifft Guirassy erneut nach starkem Solo und setzt einen Schuss von der Strafraum danke des Innenpfostens zum 2:0 in die Maschen.

Der VfB ist weiter am Drücker. Jamie Leweling trifft in der 35. Minute die Latte und auch Guirassy scheitert in der 43. Minute am Aluminium. Zuvor rettete Omlin mit einer Parade gegen Undav. In der 40. Minute dagegen scheitern die Gladbacher Julian Weigl und Ngoumou am starken Nübel.

Auch der Beginn der zweiten Hälfte gehört zunächst den Gästen. Plea scheitert in der 47. Minute an Nübel. Zwei Minuten später pariert der VfB-Keeper einen Schuss von Weigl. Der VfB beschränkt sich zunächst auf die Ball- und Spielkontrolle. Erst in der 61. Minute prüft Undav den Gästekeeper mit einem satten Schuss. In der 75. Minute kann der eingewechselte Wooyeong Jeong nach Vorlage von Silas auf 3:0 erhöhen. Der Kongolese markiert nach einem tollen Solo den 4:0-Endstand in der 83. Minute. Mittelstädt setzt in der Nachspielzeit noch einen Distanzschuss an den Pfosten.

Mit dem 23. Saisonsieg und dem zweiten Tabellenplatz stellt der VfB laut Meldung eines Branchendienstes einen Bundesligarekord ein: Im Vergleich zur Vorsaison macht der VfB 14 Plätze gut, was bislang zuvor nur Werder Bremen in der Saison 1967/68 gelang.

(cm)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert