VfB Stuttgart: Wintertransfers sind kein Erfolgsgarant

Das Wintertransfer-Fenster ist geöffnet und die Frage beim VfB Stuttgart ist, ob Serhou Guirassy den Verein demnächst verlässt. VfB-Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle setzt auf dessen verbleib. Sollte er dennoch Abschied nehmen, könnte der VfB selbst aktiv werden und einen neuen Spieler verpflichten. Die Vergangenheit hat allerdings gezeigt, dass Transfers des VfB in der Winterphase selten Erfolgsgaranten waren.

Im letzten Januar wurden Gil Dias und Genki Haraguchi verpflichtet. Der Portugiese Dias absolvierte nur sieben Partien und spielt unter Cheftrainer Sebastian Hoeneß keine Rolle mehr. Seit September ist er daher an Legia Warschau ausgeliehen. Auch der Japaner Haraguchi kam in der aktuellen Saison bislang nur 20 Bundesligaminuten.

Der im Winter 2019 ausgeliehene Alexander Esswein erzielte in 17 Spielen keinen Treffer und kehrte zu seinem Stammclub zurück. Im Januar 2019 kam auch der 18-jährige Innenverteidiger Ozan Kabak für elf Millionen Euro, der sein Talent unter Beweis stellen, aber den Abstieg des VfB nicht verhindern konnte. Er wurde nach nur einem halben Jahr immerhin für 15 Millionen an Schalke 04 verkauft.

Im Januar 2016 kam Ex-Weltmeister Kevin Großkreutz für rund zwei Millionen Euro von Galatasaray Istanbul zum VfB und erwies sich als Enttäuschung. In 26 Spielen gelang ihm ein Treffer und im März 2017 trennten sich die Wege wieder.

Der ukrainische Stürmer Artem Kravets wurde ebenfalls im Januar 2016 von Dynamo Kiew ausgeliehen und schoss in 15 Spielen lediglich ein Tor, sodass auch dieses Engagement nach nur einem halben Jahr endete.

Nennenswerte Erfolge weisen Mario Gomez und Tiago Tomás auf. Gomez kehrte im Winter 2018 zum VfB zurück und sicherte dem VfB den Klassenerhalt. Ende Januar 2022 entwickelte sich der 19-Jährige Tomás, der von Sporting Lissabon ausgeliehen wurde, als effektiver Joker, der in 41 Spielen sieben Tore erzielen konnte.

(cm)

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