VfB Stuttgart: Buchwald teilt aus

Guido Buchwald zählt zu den Spielerlegenden des VfB Stuttgart. Aus dem Aufsichtsrat war er zu Beginn des Jahres unrühmlich ausgeschieden, nachdem er angeblich Interna nach außen getragen haben soll. In einer TV-Sendung übte er nun scharfe Kritik am mittlerweile entlassenen VfB-Sportvorstand Michael Reschke.

Die „unterirdische“ Leistung gegen Augsburg sei typisch für die Entwicklung des Vereins: "Man hat im vergangenen Jahr trotz aller Warnungen nicht auf die Misere reagiert und nur schlecht in den Kader investiert. Die ganze Kaderplanung war einfach schlecht."

Damit spielt er auf 30 Millionen Euro an, die Reschke unter anderem in Spieler wie Pablo Maffeo investierte, der kaum zum Einsatz kam und schon wieder aussortiert wurde: "Der Teamspirit fehlt total. Das sind in den letzten Jahren viele, viele Fehler gemacht worden."

VfB-Präsident Wolfgang Dietrich zeigt sich von der Situation ebenfalls enttäuscht: „So frustriert wie gestern bin ich noch nie gewesen in meinen bald drei Jahren als Präsident“. Erneut schloss er aber einen vorzeitigen Rücktritt aus.
(cm)

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