Die Corona-Pandemie hat nicht nur zahlreiche Soloselbstständige oder kleine Unternehmen in Existenznöte gebracht. Auch beim Profifußball läuten in manchen Clubs die Alarmglocken und Insolvenzen drohen. Der VfB unterstrich zwar, dass er solide wirtschafte und durch Kurzarbeit sowie Gehaltseinbußen finanziell nicht in akuter Gefahr schwebe. Dennoch sollen staatliche Hilfen beantragt werden.
Zwischen zehn und 15 Millionen Euro soll der Betrag liegen, den der VfB als Kredit bei der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragt haben soll, um die Folgen der Corona-Beschränkungen abzumildern. Dieser Kredit ist laut Meldung eines Online-Dienstes bislang noch nicht ausgezahlt worden. Von Seiten der Politik gibt es harsche Kritik.
Baden-Württembergs Sportministerin Susanne Eisenmann wird von einer deutschen Tageszeitung dazu wie folgt zitiert: „Es trägt nicht gerade zum Imagegewinn der Fußball-Clubs bei, wenn den Spielern einerseits Gehälter in Millionenhöhe bezahlt werden und andererseits staatliche Hilfen in Anspruch genommen werden.“
(jd)
