VfB Stuttgart ordnet Nachwuchsarbeit neu

Während die Profis noch immer darauf warten, dass die Saison fortgesetzt wird, arbeiten die Verantwortlichen hinter den Kulissen des VfB Stuttgart dafür, dass der Verein unabhängig von seiner Ligazugehörigkeit für die Zukunft gerüstet sein wird. Dazu hat der VfB nun seine Nachwuchsarbeit neu geordnet.

Laut eigenen Angaben soll der Schwerpunkt auf dem Auf- und Ausbau des Scouting-Systems, auf der individualisierten Ausbildung der Spieler und Trainer sowie einer engen Verzahnung des Nachwuchsbereiches mit der Lizenzspieler-Abteilung liegen.

Die Altersbereiche wurden feiner aufgesplittert. Künftig wird es drei statt zwei Bereiche geben. Im Alter zwischen U11 und U13 sollen Grundlagen vermittelt werden. Im Bereich U14 bis U16 wird Aufbauarbeit betrieben. Und der Bereich U17 bis U21 soll gezielt Leistung gefördert werden. Die besten Spieler aus dem Leistungsbereich sollen zudem in einer „Top-Talente-Gruppe“ an die Profi-Mannschaft herangeführt werden.
Talente sollen in der gesamten Region gesichtet werden. Dazu wird die Zahl der Regionalscouts von zwei auf zwölf erhöht werden. Der VfB pflegt zudem ein Partnersystem mit fünf Vereinen der Region.

Spieler wie Trainer sollen durch neu installierte Ausbildungsleiter individueller ausgebildet werden. Die ausgebildeten Talente sollen dank einer langfristigen Kaderplanung durch gezielte Einsätze an die Profimannschaft herangeführt werden.

„Die Basis unserer Weiterentwicklung und Strukturanpassung ist verbunden mit der Antwort auf die Frage: Welche Kompetenzen benötigt ein VfB Spieler 2024“, so Thomas Krücken, Direktor Sport Nachwuchsleistungszentrum. Mit diesen Maßnahmen sollen mittel- und langfristig Profispieler mit möglichst regionalen Wurzeln den VfB prägen und zum Erfolg führen.

(cm)

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