VfB Stuttgart: Dank Stabilität zum Sieg

Gegen den Zweitligisten 1. FC Nürnberg gelang dem VfB ein knapper 1:0-Sieg und damit der Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals. Obwohl der VfB über weite Strecken des Spiels ein leichtes Übergewicht hatte, überzeugte die Mannschaft nicht komplett. Da sie aber diesmal nicht nervös wurde und Fehler produzierte, reichte die Stabilität, um endlich wieder einen Erfolg einzufahren.

Der neue Trainer Sebastian Hoeneß hatte nur ein Mannschaftstraining als Vorbereitung auf das Pokalspiel. „Man hat gemerkt, dass die Abläufe nach einem Tag noch nicht reibungslos waren“, erklärte denn auch VfB-Torwart Fabian Bredlow. „Die erste Halbzeit war durchwachsen. Mir war aber wichtiger, dass wir wenig zulassen. Wir haben stabil gegen den Ball gearbeitet. Wir sind ruhig geblieben, haben den Kopf nicht verloren und haben zunehmend Druck entwickelt“, lautete das Fazit des zufriedenen Trainers.

VfB-Sportdirektor Fabian Wohlgemuth sah genau, woran es noch hakt: „Wir haben die Umschaltmomente nicht genutzt. Hinzu kamen einige Ungenauigkeiten.“ Das bestraften die Gegner aus der ersten Liga bislang reihenweise. Dennoch sind Trainer und Spieler zuversichtlich für das wichtige Bundesligaduell am kommenden Sonntag, wenn es gegen Bochum und damit einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt geht. „Wir wollen dieses Erfolgserlebnis mit in die kommende Aufgabe nehmen“, so Hoeneß.

(cm)

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