Der VfB Stuttgart konnte den Ausfall von vier Leistungsträgern im Spiel gegen Bayer Leverkusen nicht kompensieren. Mit 0:2- ging der VfB auch im 17. Auswärtsspiel nacheinander ohne Sieg vom Platz. Spieler wie Verantwortliche waren sich hinterher einig, dass es im Sturm gewaltig gehapert hat.
„Wir haben eins vermissen lassen: Zielstrebigkeit. Wir machen aus den 60 Prozent Ballbesitz viel zu wenig. Das müssen wir uns vorwerfen“, kritisierte VfB-Sportdirektor Sven Mislintat. „VfB-Profi Waldemar Anton analysierte die Niederlage wie folgt: „Wir standen defensiv gut, haben im Offensivspiel aber nicht genug gezeigt, obwohl wir einige Gelegenheiten dazu hatten. Häufig kam der letzte Pass nicht an.“
Das sah der VfB-Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle genauso. Dieser legt sein Augenmerk aber bereits auf die wichtige Entscheidung, wer künftig den VfB trainieren wird und was aus Sven Mislintat wird. Spätestens zum Trainingsstart am 12. Dezember sollen die Personalien geklärt sein. Dafür hat Wehrle die geplante Reise als Mitglied der DFB-Delegation nach Katar abgesagt. Der VfB habe hier Priorität.
„Ich habe mit Michael Wimmer vor dem Spiel besprochen, dass wir uns völlig unabhängig vom Ergebnis nach der USA-Reise zusammensetzen. Das ist auch mit Sven so besprochen. Da haben wir dann die Zeit final zu verhandeln und werden gemeinsam die beste Entscheidung für den VfB Stuttgart treffen“, wird Wehrle vom Verein zitiert.
Der VB wird ab dem 14. November in Texas auf Werbetour gehen und auch ein Spiel gegen den 1. FC Köln bestreiten.
(cm)
