Eine Führung und mehrere dicke Torchancen reichten dem VfB Stuttgart nicht, um drei Punkte gegen Arminia Bielefeld zu holen. Nach dem 1:1 herrschte denn auch leichte Katerstimmung angesichts der verpassten Möglichkeit, sich etwas Luft zu den Abstiegsrängen zu verschaffen. VfB-Sportdirektor Sven Mislintat ist dennoch zuversichtlich, was die noch ausstehenden Begegnungen anbetrifft.
„Das Restprogramm hat es in sich, aber es sind mit Ausnahme der Bayern alles Mannschaften, die wir seit dem Aufstieg schon geschlagen haben. In jedem Spiel ist was drin für uns“, wird er von einem Online-Portal zitiert. Tatsächlich kassierte der nächste Gegner Borussia Dortmund eine empfindliche 1:4-Niederlage gegen RB Leipzig und dürfte die Meisterschaft damit abgeschrieben haben. Dieses Tief könnte der VfB ausnutzen.
Dazu müssten die Spieler aber selbst wieder treffen. So wie Chris Führich, der zweimal das Ziel verfehlte oder Oma Marmoush, der völlig frei vor Bielefelds Schlussmann Stefan Ortega den Ball am Tor vorbeischoss, was Mislintat ziemlich ärgerte: „Vielleicht hat er zu viel Zeit gehabt, vielleicht auch zu viele Flugkilometer in den Beinen. Das tat weh, das wäre das 2:0 kurz vor der Halbzeit und ein richtiger Punch gewesen.“
(cm)
