VfB Stuttgart: Kalajdzic fällt schon wieder aus

Bayer Leverkusen ist die stärkste Mannschaft der Rückrunde und hat zuletzt deutlich gegen Borussia Dortmund gewonnen. Der VfB Stuttgart dagegen hat in den letzten sechs Spielen lediglich einen Punkt geholt. Dass ausgerechnet in diesem Auswärtsspiel die Trendwende gelingt, scheint mehr als fraglich. VfB-Cheftrainer Pellegrino Matarazzo gibt dennoch nicht auf.

„Wir haben den großen Willen, weiterzukämpfen und unsere Spiele zu gewinnen“, äußerte er sich vor der Partie und fügt hinzu: „Wir müssen immer einen Plan B parat haben“. Ein solcher hat zuletzt gefehlt. Fehlen wird auch Torjäger Sasa Kalajdzic: „Er hat zweimal einen Schlag auf die Wade bekommen, einmal im Spiel, dann auch im Training, und hat einen richtig großen Bluterguss, der nicht abläuft. Ich hoffe, dass er gegen Bochum wieder einsatzfähig ist“, so Matarazzo.

Verteidiger Waldemar Anton steht aufgrund einer Corona-Infektion ebenfalls nicht zur Verfügung. Dies verursacht bei Matarazzo jedoch keine Nervosität: „Es gibt die Möglichkeit, ihn eins zu eins zu ersetzen: in der Viererkette als Rechtsverteidiger durch Pascal Stenzel oder Roberto Massimo. Es gibt die Möglichkeit, jemanden in die Innenverteidigung zurückzuziehen, zum Beispiel Atakan Karazor oder Wataru Endo, und dafür Konstantinos Mavropanos nach rechts zu schieben. Das sind die Optionen, die ich im Kopf habe – unabhängig davon, wer sich noch bereit zeigt.“

Wie es nach einer weiteren Niederlage weitergehen könnte, damit will er sich noch nicht beschäftigen. Und ein erneuter Abstieg ist derzeit erst recht kein Thema für ihn: „Es ist viel zu früh, darüber zu reden. Ich möchte das Wort auch nicht in den Mund nehmen. Ich könnte es auch aussprechen, aber das möchte ich vermeiden. Wir reden nur über das nächste Spiel. Ich bin VfB-Trainer, und ich renne niemals weg. Ich kämpfe immer härter und will diese Aufgabe erfolgreich gestalten. Egal, wie lange das dauert. Aber unser Ziel ist es, in der Liga zu bleiben.“

(cm)

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