VfB Stuttgart: Matarazzos Zwischenbilanz

Als der VfB Stuttgart vor einem Jahr verkündete, dass Pellegrino Matarazzo der neue Trainer sein wird, gab es viel Stirnrunzeln. Ein 43-Jähriger ohne Bundesligaerfahrung bei einem Verein, der die Coaches schneller wechselte als mancher die Unterhemden?

Doch innerhalb weniger Monate machte er sich einen Namen und überzeugte seine Zweifler. Nach dem Aufstieg ins Oberhaus hat sich der VfB in der Hinrunde bislang sehr gut geschlagen und dazu noch erfrischenden Fußball angeboten. Statt sich auf viel Ballbesitz oder Dauerpressing zu versteifen, kann der VfB plötzlich variabel agieren, spielt nach vorne und den Gegner mit ansehnlichen Kombinationen auch erfolgreich aus.

Das könnte Matarazzo weitere Monate auf dem Trainersessel bescheren und dem VfB zunächst Hoffnung im anstehenden Bundesligaduell gegen den Tabellendritten RB Leipzig machen. Personell gibt es dazu ebenfalls gute Nachrichten: Silas Wamangituka hat seine Knieprobleme überwunden und ist voll einsatzfähig. Auch Daniel Didavi könnte wieder zum Zug kommen. Lediglich für Konstantinos Mavropanos, der mit Adduktorenproblemen zu kämpfen hat, könnte ein Einsatz am Wochenende zu früh kommen.

(jd)

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