Nach dem herausragenden 5:1-Erfolg gegen Borussia Dortmund tut sich der VfB Stuttgart in der heimischen Mercedes-Benz Arena schwer gegen Union Berlin. Bis kurz vor Schluss liegt der VfB mit 0:2 zurück. Innerhalb von fünf Minuten trifft der eingewechselte zweimal und rettet dem VfB damit einen Punkt.
Die Gäste kommen bereits in der vierten Spielminute nach einem Freistoß zur 1:0-Führung durch einen Kopfball von Marvin Friedrich. Während der VfB kaum Gefahr nach vorne produzieren kann, muss Torhüter Gregor Kobel in der 23. Minute einen Distanzschuss von Cedric Teuchert parieren.
Erst in der zweiten Hälfte kommt der VfB besser ins Spiel. In der 48. Minute setzt Nicolas Gonzalez einen Seitfallzieher an die Latte und drei Minuten später einen Kopfball am Ziel vorbei. In der 64. Minute scheitert Gonzalo Castro an Unions Schlussmann Andreas Luthe. Die Berliner dagegen sind effizient in ihrer Chancenverwertung: In der 77. Minute köpft Taiwo Awoniyi zum 2:0 ein.
Der VfB gibt sich jedoch nicht auf und in der 85. Minute erzielt Sasa Kalajdzic ebenfalls per Kopfball den Anschlusstreffer. In der 90. Minute trifft Sasa Kalajdzic erneut. Zunächst erkennt Schiedsrichter Sascha Stegemann das Tor wegen eines vermeintlichen Handspiels nicht an. Doch nach Videobeweis zählt der Treffer und somit rettet er dem VfB am Ende ein 2:2 gegen Union Berlin.
VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo sah den Punkt als verdient an: „Wir haben zunächst in der ersten Hälfte nicht unseren Rhythmus gefunden, haben aber dennoch den Kampf angenommen.“ In der zweiten Hälfte habe seine Mannschaft dann Moral beweisen und den Vorwärtsgang eingelegt.
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