VfB Stuttgart profitiert von Neuverteilung der TV-Gelder

Der VfB Stuttgart hatte sich mit Zweitligaclubs, aber auch kleinen Erstligisten wie Arminia Bielefeld oder Mainz 05 für eine in ihren Augen gerechtere Verteilung der TV-Gelder stark gemacht. Das stieß den großen Clubs sauer auf – allen voran dem FC Bayern München in Gestalt von Karl-Heinz Rummenigge, der gegen die Schwaben wetterte. Nun hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) die Verteilung aufgrund der Corona-Situation neu geregelt – und der VfB kommt gar nicht so schlecht dabei weg.

In den kommenden beiden Jahren werden laut Bericht einer Stuttgarter Tageszeitung etwas mehr als die Hälfte der jährlichen Einnahmen aus den nationalen TV-Erlösen in Höhe von 1,1 Milliarden Euro pro Saison gleichmäßig auf alle Clubs verteilt werden. Die sportlichen Erfolge spielen damit einen geringeren Wert als zuvor.

Jeder Bundesligist kann in der Saison 2021/22 mit einem Fixbetrag von 24,7 Millionen Euro planen, Dazu kommen Beträge, die sich nach unter anderem nach der Popularität eines Clubs oder dessen Berücksichtigung von Nachwuchsspielern richten. Bei der Bewertung der Beliebtheit wurde eine Allensbach-Studie herangezogen, laut der der VfB Stuttgart auf Platz 11 rangiert.

(jd)

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