VfB Stuttgart: Zeit für neue Ziele?

Der VfB Stuttgart soll laut dem Vorstandsvorsitzenden Alexander Wehrle bis 2026 ein Club sein, der nicht mehr zwischen der ersten und zweiten Liga pendelt. Mit bislang elf Siegen spielt der VfB die erfolgreichste Hinrunde in seiner Geschichte und belegt einen sensationellen dritten Platz. Das Ziel Klassenerhalt scheint bereits so gut wie erreicht. Ist es daher an der Zeit, sich neue Ziele zu setzen?

„Davon auszugehen, dass es jetzt so weitergeht oder, dass eine Serie so weitergeht, ist glaube ich schon, der erste Fehler, den man machen kann“, wird VfB-Trainer Sebastian Hoeneß von einem Online-Portal zitiert. Und auch Wehrle will sich nicht von dem eingeschlagenen Weg abbringen lassen: „Ich möchte keinem VfB-Fan die Euphorie nehmen. Jeder soll den Moment genießen. Wir sind aber realistisch genug und wissen, dass wir erst am Anfang einer Entwicklungsphase stehen. Es geht darum, eine ruhige Saison zu spielen und möglichst frühzeitig 40 Punkte zu erreichen. Aber erst, wenn wir diese erste Etappe erreicht haben, werden wir uns zusammensetzen und darüber nachdenken, neue Ziele zu formulieren.“

Zufrieden zeigt er sich mit der Entwicklung, welche die Mannschaft unter Hoeneß genommen hat: „Es ist ja nicht nur der gute Tabellenplatz. Egal, wo ich gerade in Deutschland bin, werde ich nicht nur auf den Tabellenplatz, sondern auch auf das attraktive Spiel des VfB angesprochen. Wir wollen die Menschen begeistern und das ist aktuell schon mehr als nur eine Momentaufnahme. Sebastian ist es gelungen, aus unseren starken Einzelspielern mit mutigem und offensivem Fußball ein gutes Team zu formen.“

(cm)

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