VfB Stuttgart: Mehr Routine für mehr Effektivität

Der VfB Stuttgart hat zwei Spielzeiten nacheinander bis zuletzt um den Klassenerhalt kämpfen müssen. Mit mehr Toren hätte das nicht sein müssen und der VfB hatte seine Chancen in der Offensive. Doch viel zu oft wurden diese fahrlässig vergeben. Daran soll sich mit einer neuen Zusammenstellung des Kaders etwas ändern.

So soll mehr Routine zu größerer Effektivität führen. Dieses Ziel schwebt VfB-Vorstandschef Alexander Wehrle vor. „Wir haben ein Problem mit der Effizienz. Die Mischung hat nicht ganz gepasst“, äußerte er sich gegenüber einer deutschen Tageszeitung. Die deutliche Verjüngung hat nicht das erhoffte Ergebnis gebracht. Im Gegenteil. Die Mannschaft habe „Verbesserungsbedarf in puncto Hierarchie, Persönlichkeit oder Achsenbildung“.

Es sollen zwar weiterhin Talente an die Bundesliga herangeführt werden. „Aber wir werden versuchen, weniger der Ausbildungsverein zu sein, dem es hauptsächlich darum geht, junge Spieler als Geschäftsmodell zu sehen. Wir wollen mehr darauf achten, dass wir die Mannschaft etwas länger zusammenhalten.“

Daher soll der Kader langfristig kleiner werden, weniger Zu- und Verkäufe stattfinden und auch die Zahl an Leihspielern verringert werden.

(jd)

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