Es ist zum Sterben zu viel und zum Überleben zu wenig: Der VfB Stuttgart bleibt zwar auch im vierten Spiel unter Trainer Sebastian Hoeneß ungeschlagen. Wie schon in den beiden Begegnungen gegen Augsburg zuvor gerät der VfB aber auch diesmal früh in Rückstand und muss am Ende mit einem Punkt zufrieden sein.
Nach nur acht Minuten bringt Dion Beljo mit der ersten Torchance der Gastgeber die Augsburger in Führung. Der VfB schafft es dagegen nicht, die gegnerischen Defensivreihen zu durchbrechen „Augsburg ist so aufgetreten, wie wir sie erwartet haben. Dennoch haben wir uns damit schwergetan und hatten in der ersten Halbzeit zu wenige Offensivaktionen. Das frühe Tor hat es für uns gegen eine defensiv agierende Mannschaft wie die Augsburger doppelt schwer gemacht“, lautete das Fazit von VfB-Sportdirektor Fabian Wohlgemuth.
In der zweiten Halbzeit verwaltet Augsburg den Vorsprung. VfB-Coach Hoeneß wechselt Silas, Tanguy Coulibaly und Tiago Tomas ein und richtet die Spielweise damit noch deutlich offensiver aus. In der 78. Minute kann Tomas dann eine weite Flanke zu VfB-Kapitän Wataru Endo im Strafraum schlagen, der den Ball dann irgendwie an Augsburgs Keeper Tomas Koubek vorbeibrachte und zum 1:1-Ausgleich traf.
„In der zweiten Hälfte haben wir mehr Druck und Tiefe in unser Spiel bekommen, was zu Beginn noch gefehlt hat. Uns fehlte in vielen Aktionen die letzte Genauigkeit, wodurch das Unentschieden auch in Ordnung geht. Das müssen wir akzeptieren“, lautet das Urteil von VfB-Trainer Hoeneß.
Das kommende Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach gehe man optimistisch an. „Wir wollen eine fokussierte Trainingswoche bestreiten und gehen optimistisch ins nächste Spiel. Die Formkurve zeigt klar nach oben. Der Punkt in Augsburg war wichtig, kommende Woche wollen wir dreifach vor unseren Fans punkten“, so Wohlgemuth.
(cm)
