VfB Stuttgart: Unzufrieden mit zwei Leihgeschäften

Es läuft nicht ganz rund beim VfB Stuttgart. Noch ist die Trainerfrage nicht geklärt. Mit einer Niederlage gegen Bayer Leverkusen geht der VfB in die Winterpause und belegt aktuell den Relegationsplatz. Und auch mit zwei verliehenen Spielern ist der VfB nicht zufrieden, sodass der Verein die Geschäfte laut Bericht einer deutschen Tageszeitung angeblich vorzeitig beenden will.

Mateo Klimowicz wurde Anfang September an den Zweitligisten Arminia Bielefeld ausgeliehen, kam allerdings nach anfänglichen Einsätzen nicht mehr zum Zug. In den letzten fünf Partien saß er auf der Bank. Ähnliches gilt für den 19-Jährigen Ömer Beyaz, der in Magdeburg Spielpraxis sammeln soll. Doch zuletzt wurde er Mitte August eingesetzt. Sein bis zum Sommer geltender Leihvertrag soll daher noch in den kommenden Tagen aufgelöst werden. Klimowicz soll an einen anderen Verein ausgeliehen werden. „Ich glaube, dass beide die Qualitäten haben, in Bielefeld und in Magdeburg auch zu spielen. Sie müssen dort schon gute Mannschaften haben, wenn beide nicht auf dem Platz stehen“, wird VfB-Sportdirektor Sven Mislintat dazu zitiert.

Ein Onlineportal interpretiert Äußerungen Mislintats gegenüber einem Branchenblatt zudem so, dass Interimstrainer Michael Wimmer beste Chancen hat, dauerhaft Chefcoach des VfB zu werden. „Die Mannschaft steht hinter ihm, wir haben vor allem in den Heimspielen ansehnlichen Fußball gespielt. Michi hat mehr als seinen Job erledigt. Er hat es sehr, sehr gut gemacht, hat viele Argumente gesammelt. Wenn man eine Analyse macht, ist er auf jeden Fall ein Topkandidat.“ VfB-Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle sehe dies genauso. Unter Wimmer holte der VfB seine ersten vier Saisonsiege, ging allerdings auch dreimal als Verlierer vom Platz.

(cm)

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