Mit dem überraschenden Tabellenführer 1. FC Union Berlin erwartet der VfB Stuttgart in seinem nächsten Heimspiel einen Gegner, der keinem Zweikampf aus dem Weg geht und auf dem Platz robust zur Sache geht. Damit hatte der VfB in der Vergangenheit stets seine Probleme. Dennoch glaubt VfB-Cheftrainer Pellegrino Matarazzo an die Möglichkeit, den ersten Saisonsieg einzufahren – allerdings unter einer Bedingung.
„Wenn man gegen Union nicht bereit ist, zu leiden, hat man keine Chance“, äußerte er sich vor der Partie. „Wir dürfen nicht in ihre Stärken reinspielen, selbst gut umschalten und kluge Entscheidungen treffen“, so Matarazzo weiter. Das wird allerdings schwierig, denn in den letzten Spielen machten seine Spieler häufig keine sonderlich gute Figur.
Entsprechend erwartet Matarazzo von seinen Profis Verantwortung und Konzentration: „Klar ist, dass es während eines Spiels Höhen und Tiefen gibt. Wir haben aber Inhalte und einen Plan, den wir über 90 Minuten konsequent durchziehen müssen. Daran führt kein Weg vorbei. Da ist auch die Mannschaft gefordert, dass sie sich während mancher Phasen auf dem Platz durch Kommunikation ein Stück weit selbst reguliert.“
Borna Sosa ist nach seiner Erkältung wieder einsatzbereit, was neuen Schwung ins Spiel des VfB bringen könnte. Bei Wataru Endo, der einen Schlag aufs Wadenbeinköpfchen erhielt und Hiroki Ito, den zuletzt muskuläre Probleme plagten, gibt es noch Fragezeichen. Beide sollten aber voraussichtlich spielbereit sein. Tanguy Coulibaly ist nach einer kurzen Trainingspause wegen Knieproblemen ebenfalls wieder zurück.
(rf)
