VfB Stuttgart: Verlieren verboten

Mehr als 50.000 der möglichen 60.000 Tickets hat der VfB Stuttgart für sein Heimspiel gegen den FC Augsburg verkauft. Die Unterstützung könnte das entscheidende Moment sein, das den Ausschlag über einen Erfolg gibt, denn Verlieren ist für den VfB verboten.

Mit einem Sieg könnte der VfB an Augsburg vorbeiziehen und die Abstiegsränger verlassen. Bei einer Niederlage wächst der Abstand auf sechs Punkte bei dann noch acht ausstehenden Spielen an. Im Hinspiel kassierte der VfB noch eine 1:4-Niederlage. Das soll sich diesmal ändern, denn zumindest personell ist die Ausgangslage diesmal deutlich besser. Verzichten muss VfB-Chefcoach Pellegrino Matarazzo lediglich auf Lilian Egloff, der weiterhin über Rückenprobleme klagt und Naouirou Ahamada, der im Spielerersatztraining einen Zehenbruch erlitten hat und für den die Saison damit beendet ist.

„Es ist auch mal schön, mehrere Optionen für die Startelf zu haben. Der Konkurrenzkampf tut uns gut und ist für unsere Entwicklung extrem wichtig“, so Matarazzo. Der Erfolg gegen Borussia Mönchengladbach habe die Mannschaft neu beflügelt: „Man hat gemerkt, dass einige Jungs dadurch auch entwicklungstechnisch einen Schritt nach vorn gemacht haben. Erfolge und gute Leistung dürfen uns auch Selbstbewusstsein geben. Da fällt den Spielern auch im Training vieles leichter.“

Die Partie gegen den Tabellennachbarn nimmt er aber nicht auf die leichte Schulter: „Augsburg ist ein sehr unangenehmer Gegner. Sie haben den Abstiegskampf sehr früh angenommen und zuletzt ebenfalls gepunktet. Es wird ein brisantes Spiel.“

(cm)

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