Der VfB Stuttgart hat gegen die TSG Hoffenheim bis kurz vor Schluss geführt und mit zwei Gegentreffern innerhalb von fünf Minuten eine mögliche Siegchance verschenkt. Damit steht der VfB auch nach neun Spielen ohne Sieg da und die Luft wird immer dünner.
„Dass wir jetzt ohne Punkte nach Hause fahren ist extrem bitter. Aber was ich versprechen kann, ist, dass diese Mannschaft aufstehen, wiederkommen und weiterkämpfen wird“´, lautete der Zweckoptimusmus von VfB-Cheftrainer Pellegrino Matarazzo. VfB-Profi Pascal Stenzel sieht das kritischer: „Das ist brutal bitter. Wenn du keine drei Punkte mitnehmen kannst, musst du zumindest einen mitnehmen, das haben wir nicht geschafft.“
Auch VfB-Stürmer Sasa Kalajdzic übt Selbstkritik: „Wir sind einen Tick weit selbst schuld. Hoffenheim ist eine gute Mannschaft, sie sind stark in der Schlussphase. Aber das darf uns trotzdem nicht passieren.“
„Der Schuldige wird nicht gesucht, oder mit dem Finger auf den Anderen gezeigt. Wir bleiben klar in der Wir-Form – in der Analyse und auch in dem, was wir tun wollen“, entgegnet VfB-Sportdirektor Sven Mislintat. Lobenswert fand Kalajdzic die Unterstützung der rund 5.000 mitgereisten VfB-Anhänger: „Ein riesiges Kompliment an unsere Fans. Ihr wart überragend und ich bin sprachlos, was ihr geliefert habt. Ich hab das ganze Spiel über Gänsehaut gehabt. Wir sind euch extrem dankbar.“
(rf)
