Der VfB Stuttgart hat den erhofften Befreiungsschlag verpasst. Im Heimspiel verlor der VfB zwar nicht, verschenkte gegen den VfL Bochum aber einen möglichen Sieg in der letzten Minute.
Beim VfB Stuttgart war keine Veränderung gegenüber den Vorwochen zu sehen: Die Mannschaft wollte zwar, leistete sich aber aufgrund der allgemeinen Verunsicherung viele Fehler und konnte sich dadurch keine zwingenden Torchancen erspielen. Die Gäste aus Bochum zeigten indes auch keine überzeugende Leistung, sodass es nach der ersten Hälfte beim torlosen Unentschieden blieb.
Der VfB hatte das Spiel in der zweiten Hälfte zwar unter Kontrolle, wurde aber selbst kaum gefährlich. Omar Marmoush verfehlte das Ziel mit einem Distanzschuss in der 50. Minute knapp. Bezeichnenderweise ging der VfB dann durch ein Eigentor von Bochums Armel Bella Kotchap in der 56. Minute in Führung. Der VfB drängte auf eine Vorentscheidung, scheiterte aber am eigenen Unvermögen. Bochums Sebastian Polter traf in der 83. Minute den Pfosten. In der Nachspielzeit foulte Konstantinos Mavropanos dann Polter im Strafraum. Eduard Löwen ließ sich die Chance nicht entgehen und erzielte mit dem Elfmeter den 1:1-Ausgleich.
Durch den Sieg von Bielefeld wird der Weg zum rettenden Ufer immer weiter. Dank der Niederlagen von Wolfsburg und Augsburg besteht für den VfB aber noch immer Hoffnung, die jedoch bei anhaltender Schwäche in der Offensive vergeblich sein dürfte.
(jd)
