Die Zahlen sprechen eine einfache Sprache: Der VfB Stuttgart ist Vorletzter der Tabelle und hat aus den letzten sechs Spielen ein mageres Pünktchen verbuchen können. „Wenn wir so weitermachen, bekommen wir massive Probleme. Das reicht einfach nicht“, lauten denn auch die klaren Worte von VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger, der die Mannschaft attackiert.
„Unser Job ist es nicht, die Mannschaft zu motivieren. Die Jungs wollen erfolgreichen Fußball spielen, sie haben sich selbst zu motivieren. Wenn sie das nicht schaffen, sind sie fehl am Platz, in dem Beruf, den sie ausüben“, wird er von einem Branchenmagazin zitiert.
Von den Spielern fordert er mehr Risikobereitschaft und den Willen, die Situation anzunehmen: „Die Spieler müssen begreifen, dass sie mehr investieren müssen und nicht darauf warten sollten, dass sie jemand motiviert, dass sie nicht darauf warten, dass ihnen jemand hilft, das Richtige zu tun, sondern dass sie selbst Verantwortung übernehmen.“
Das muss recht zügig umgesetzt werden, denn die Konkurrenz punktet im Gegensatz zum VfB. So ist Arminia Bielefeld seit dem 15. Spieltag ungeschlagen. Damals rangierten die Bielefelder noch sieben Punkte hinter dem VfB. Nun haben sie vier Punkte Vorsprung und haben die Abstiegsränge hinter sich gelassen. In den kommenden sechs Partien steht der VfB viermal weiteren direkten Abstiegskandidaten gegenüber. Diese Endspiele muss der VfB für sich entscheiden, wenn er im Endspurt um den Klassenerhalt nicht scheitern will.
(cm)
