VfB Stuttgart: Keine Trainerdiskussion

Der VfB Stuttgart hat in den vergangenen sechs Partien fünfmal verloren und mühte sich gegen den Tabellenletzten zu einem torlosen Remis. Alle Bemühungen fruchteten bislang nicht, Selbstvertrauen und Offensivgeist in die Mannschaft zu tragen. Früher hätte der VfB bereits den Trainer ausgewechselt. Diesmal soll eine Konstante zum Klassenerhalt verhelfen.

„Wenn ich einen Trainer habe, der es geschafft hat aus Borna oder Nico 25-Millionen-Spieler zu machen, die am Boden lagen, die einen Marktwert von null hatten, dann fange ich nicht an, ihn infrage zu stellen“, wird VfB-Sportdirektor Sven Mislintat von einem Branchenmagazin zitiert. Das gelte auch für den Fall eines Abstiegs: „Bin ich in der 2. Liga dabei? Klares Ja. Ich habe mit ihm gesprochen: klares Bekenntnis.“

VfB-Präsident und Aufsichtsratschef Claus Vogt sieht derzeit auch keinen Grund für Veränderungen: „Der Aufsichtsrat steht hinter den Sportverantwortlichen. Wir sorgen definitiv auch dafür, dass es rund um den VfB ruhig bleibt.“ Der Druck im Abstiegskampf laste auf den jungen Spielern, die lernen müssten, damit umzugehen: „Wir haben das Problem, dass die Spieler die Situation spüren. Sie haben Angst, Fehler zu machen, und leider passieren genau dann die Fehler. Da fehlt ein bisschen Selbstvertrauen.“

(jd)

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