Filip Kostic stand von 2014 bis 2016 in Diensten des VfB Stuttgart, konnte dort aber nie restlos überzeugen. Nach einem Umweg über den Hamburger SV landete er bei Eintracht Frankfurt und sorgte ein ums andere Mal dafür, dass die Mannschaft seines ehemaligen Arbeitgebers sieglos vom Platz ging. In sieben Begegnungen schenkte er alleine dem VfB fünf Tore ein. Nun fällt er in der kommenden Partie wegen eines grippalen Infekts aus. Kann der VfB davon profitieren?
„Frankfurt ist nicht nur Filip Kostic. Die Eintracht hat auch andere Qualitätsspieler auf dem Platz, zum Beispiel Borré, der einen guten Job macht, oder Lindström“, gibt VfB-Cheftrainer Pellegrino Matarazzo zu bedenken. „Sie haben eine gute Balance zwischen einem variablen Aufbauspiel und dem direkten Weg nach vorne. Wir werden sowohl athletisch als auch vom Kopf her an unsere Grenzen gehen müssen“, warnt er vor dem Spiel gegen die Hessen.
Letztlich könnte das die Chance für Silas und Neuzugang Tiago Tomás sein, möglicherweise frei werdende Räume zu nutzen und dem zuletzt lahmenden VfB-Sturm wieder neues Leben einzuhauchen. Sofern Silas an seine alte Form in Ansätzen anknüpfen kann und Tomás eingesetzt wird.
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