VfB Stuttgart: Maffeo zeigt Einsicht

Er gilt als größtes Missverständnis in der Geschichte des VfB Stuttgart: Pablo Maffeo kam im Jahr 2018 für eine damalige Rekordsumme von zehn Millionen Euro von Manchester City zum VfB, disqualifizierte sich durch Unzuverlässigkeit und Widerspenstigkeit, sodass er kein Spiel absolvierte und ist in dieser Saison an RCD Mallorca ausgeliehen. Nun zeigt Maffeo erstmals öffentlich Einsicht in sein Fehlverhalten.

„Ich habe mich sicherlich nicht vorbildlich verhalten. Ich war ein kleiner Rebell. Wenn ich damals etwas nicht verstand und mich ärgerte, habe ich bockig reagiert“, wird er von einer Stuttgarter Tageszeitung zitiert. Er habe sich „nicht angepasst“. Auslöser sei die Verpflichtung des damaligen Trainers Markus Weinzierl gewesen: „Er hat sich wenig respektvoll mir gegenüber gezeigt und sich vor dem Team und vor der Öffentlichkeit über mich ausgelassen. Ich habe nie ein Wort gesagt. Er war sicher der schlechteste Trainer, den ich je hatte.“

Mafffeos Vertrag beim VfB läuft noch bis 2023. Sollte Mallorca den Klassenerhalt schaffen, tritt eine Kaufoption in Kraft, was ihm entgegenkommen würde. „Ich fühle mich hier sehr wohl und hoffe, dass ich jahrelang im Team und in Palma bleiben kann.“ Er könne sich aber auch vorstellen, wieder zum VfB zurückzukommen, denn der Verein habe sich gewandelt: „Es wird gute Arbeit geleistet.“

(jd)

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