29.11.18 / 19:00 Uhr

Mindestens zwei Neuzugänge angedacht

VfB Stuttgart: Reschke muss nachjustieren

Von: Pixelio / Verena-N

VfB-Sportvorstand Michael Reschke hatte es sich sicher anders ausgemalt. Frühe Neuverpflichtungen, eine gute Mischung aus jungen Spielern mit Potenzial und gestandenen Bundesligaprofis und eine lange Vorbereitungsphase, um ein Team zu formen. Dieser Plan ging gründlich schief. Die Abstimmung in der Mannschaft stimmt nicht und der VfB steht wie so häufig mit dem Rücken zur Wand. Nun muss Reschke nachjustieren.


„Er genießt unser absolutes Vertrauen“, wird VfB-Präsident Wolfgang Dietrich von einer Stuttgarter Tageszeitung zur Personalie Reschke zitiert. Dieser scheint also weiterhin fest im Sattel zu sitzen. Bis zur Transferperiode im Winter bleiben ihm noch knapp fünf Wochen, um sich echte Verstärkungen an Land zu ziehen.


Mindestens zwei Stürmer sollen darunter sein, denn nach dem Verkauf von Daniel Ginczek an Wolfsburg und dem verletzungsbedingten Ausfall von Anastasios Donis verhungerte Mario Gomez förmlich an vorderster Front, sodass bislang erst acht Tore in der laufenden Saison zu Buche stehen.


Die anderen Spieler stecken derzeit in einem Formtief wie Kapitän Christian Gentner, Emiliano Insua oder Weltmeister Benjamin Pavard, sind verletzt wie Holger Badstuber, Daniel Didavioder Borna Sosa oder blieben den Beweis schuldig, dass sie eine Verstärkung sind wie Gonzalo Castro oder Pablo Maffeo. Wenn sich der VfB in der verbleibenden Hinrunde nicht fängt und Reschkes Plan B nicht einschlägt, dürften allerdings auch seine Tage gezählt sein.

(cm)





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