30.09.18 / 12:28 Uhr

„Sieg des Willens“

VfB Stuttgart: Schlecht gespielt und trotzdem gewonnen

Von: VfB Stuttgart

Der VfB Stuttgart hat in der Mercedes-Benz Arena gegen Werder Bremen den ersten Saisonsieg eingefahren. Spielerisch war die Leistung zwar nach wie vor nicht wirklich überzeugend. Bezeichnend für die Schwächen war insbesondere das durch einen Einwurf von Sosa verursachte Eigentor. Da aber die Gäste ihre Chancen nicht verwerteten und lange Zeit in Unterzahl spielen mussten, reichte es dennoch für einen Dreier.


„Es ist nicht immer so, dass du in Überzahl automatisch die bessere Mannschaft bist, denn das erzeugt auch Druck. Am Ende zählt, dass wir diesen Sieg eingefahren haben“, lautete das Fazit von VfB-Trainer Tayfun Korkut. Und VfB-Kapitän Christian Gentner beschönigte nichts: "Heute waren wir schlecht, haben aber die drei Punkte geholt – und das wollten wir. Wir haben zwar schlecht verteidigt, aber Wille, Einsatz und Leidenschaft waren da.“


Gonzalo Castro bemängelte, dass es die Mannschaft nach einem guten Beginn habe schleifen lassen. Daher stellt VfB-Torhüter Ron-Robert Zieler auch fest: "Das war ein Sieg des Willens. Es hat bei uns nicht alles gepasst, vorne wie hinten, aber die Einstellung hat gestimmt.“

(rf)





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