28.09.18 / 12:22 Uhr

Korkut gibt sich selbstbewusst

VfB Stuttgart: Reschke ignoriert Trainerdebatte

Von: VfB Stuttgart

Der VfB Stuttgart hat wieder einmal den Saisonauftakt gründlich vergeigt. Und wieder einmal kommen nach schlechten Ergebnissen kritische Stimmen darüber auf, ob der Trainer noch der richtige Mann ist, um in die Erfolgsspur zurückzufinden. In der Rückrunde war Tayfun Korkut dies. Daher ignoriert VfB-Sportvorstand Michael Reschke jegliche Trainerdebatte.


„Im Moment beschäftigt uns das Trainerthema überhaupt nicht“, wird er von einer Stuttgarter Tageszeitung zitiert. In dieser Situation sei das ganze Personal gefragt: „Wir sind hier alle hoch bezahlt, da müssen wir in einer solch kritischen Situation die Arschbacken zusammenkneifen und zeigen: Jetzt erst recht!“


VfB-Trainer Tayfun Korkut gibt sich selbstbewusst: „Dass ich mich auf Kritik einstellen muss, ist normal. Das wird an meiner Arbeitsweise aber nichts ändern. Ich brauche keine Rückendeckung, Streicheleinheiten oder Vertrauensbeweise.“


Seine bisherigen Aufstellungen waren nicht von Erfolg gekrönt. In der abgelaufenen Saison setzte Korkut auf Stabilität. Jetzt hat er neue Spieler zur Verfügung, die Millionen gekostet haben und mit zahlreichen Vorschusslorbeeren bedacht wurden – bislang aber noch nicht sonderlich gut miteinander harmonieren.


VfB-Kapitän Christian Gentner nimmt Korkut dennoch in Schutz: „Wir müssen intern die Ruhe bewahren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir jetzt eine Trainerdiskussion haben werden.“ Sachlich und unaufgeregt versucht man beim VfB an die Arbeit zu gehen. Immerhin steht der Vizemeister der vergangenen Saison Schalke 04 als Tabellenletzter noch schlechter da als der VfB. Das könnte sich jedoch schon am nächsten Spieltag ändern, sollte der VfB gegen Werder Bremen erneut verlieren.

(jd)





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